Betonbecken
Swimming Pools aus Beton gehören zu den am häufigsten gebauten Beckentypen. Großer Vorteil ist die individuelle Gestaltungsmöglichkeit mit Rundungen und Abflachungen, die praktisch jede erdenkliche Form ermöglicht.
Errichtet werden Betonpools entweder im Spitzbetonverfahren oder in Schalungsbauweise mit Ortbeton. Die Schalungsbauweise wird hauptsächlich bei geraden Beckenformen eingesetzt, da der Schalungsaufwand sehr hoch ist. Beim Spritzbetonverfahren wird der Beton gegen eine verlorene Wärmedämmschalung mit Stahlbewehrung aufgesprizt. Mit dieser Methode lassen freie Beckenformen verwirklichen.
Wichtig ist bei beiden Formen die Betongüte. Der Beton muss gemäß DIN-Anforderung wasserundurchlässig sein, was durch Zusatzmittel wie Betondichtungsmittel oder -zusatzstoffe mit dichtender Wirkung erreicht wird. Der Beton muss außerdem den Einwirkungen chemischer Bestandteile des Wassers wie Chlor und Reinigungsmittel widerstehen. Um Korrosion durch das Beckenwasser und Schwimmbadchemikalien an der Bewehrung zu verhindern, muss der Beton risssicher sein. Freibäder benötigen zudem einen frostbeständigen Betonzuschlag.
Sichtbetonbecken
Wer die kühle und purstische Ausstrahlung von Beton mag, kann ein Swimming Pool aus Sichtbeton bauen. Diese Becken kommen ohne zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen wie Fliesen oder Schwimmbadfolie aus. Allerdings ist Beton nie wasserdicht sondern nur wasserundurchlässig. Auf Wandvorsprünge, Vertiefungen oder Nischen sollte man bei dieser Beckenform verzischten, da derartige Ausschmückungen zur Bildung von Rissen führen können. Grundlage ist eine sogenannte “Weiße Wanne” aus wasserundurchlässigem Beton. Wichtig ist eine fachgerechte Abdichtung für Betonierfugen, Sollrissfugen und Durchdringungen.
Nach Inbetriebnahme kann es zu Wassertrübungen kommen, da das Wasser Kalk und andere Bestandteile aus dem Beton herauspült. Das legt sich, wenn die Bestandteile ausgewaschen sind.

